Author Archives: Lennart Müller

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Monatsmotto Oktober 2020

Jahremotto: Vidimus! – We have seen! – Wir haben gesehen!

Schriftwort für Oktober 2020: Mt 25, 35

„Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen.“

Impuls:

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, wird feststellen, dass es viel Ungerechtigkeit gibt, im Großen wie im Kleinen: Armut, Ausgrenzung, Obdachlosigkeit… Bestimmt fallen auch Dir noch zahlreiche weitere Beispiele aus Deiner Umgebung ein. Die Herausforderung ist klar: im sozialen Bereich gibt es noch viel zu tun. Aus dem Geist unserer socioMovens – Bewegung engagieren wir uns, um zumindest in unserer unmittelbaren Umgebung unsere Gesellschaft etwas menschlicher und gerechter zu gestalten. Aber als soziale und christliche Jugendbewegung geht es uns nicht nur um materielle Hilfe. Vielmehr wollen wir die Anderen, besonders die Benachteiligten, spüren lassen, dass sie als Menschen angenommen, ernstgenommen, wertgeschätzt sind. Dafür brauchen wir gar nicht viele Ressourcen, nur einen wachen Blick und ein offenes Herz. In den Worten Jesu würde man diese wohlwollende und einladende Haltung wohl als „Liebe“ bezeichnen. Wagen wir diesen liebenden Blick, damit sich keiner fremd, ausgeschlossen, unbedeutend fühlen muss.

Jakob Ohm

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Monatsmotto September 2020

Jahresmotto: Vidimus! – We have seen! – Wir haben gesehen!

Schriftwort für September 2020: Mt 25, 38

„Herr, wann haben wir dich nackt gesehen ?“

Impuls:

Ein Blick kann sehr viel auslösen. Wahrscheinlich kennst Du auch Situationen, in denen man sich von den Blicken anderer verunsichert, bedrängt oder abgeurteilt fühlt.  Und wie leicht geschieht es, dass man auf andere herabsieht. –  Ich denke insbesondere an Menschen auf der Straße, die den abschätzigen Blicken anderer schutzlos ausgesetzt sind. Wegsehen ist allerdings keine Alternative. Im Gegenteil: wir sollten genauer hinsehen: mit einem Blick des Verstehens, des Interesses, der Zuneigung. Dieses Erlebnis kann uns zu einer grundlegenden Frage des Miteinanders führen: Wie nehme ich meine Mitmenschen wahr? Welche Signale sende ich an Sie, oftmals auch ohne Worte?
Vielleicht können wir uns für diesen Monat einmal vornehmen, unseren Blick auf die Welt und die Menschen um uns herum zu verändern: Wohlwollen statt Ablehnung, Zutrauen statt Misstrauen. Ich bin sicher: Durch diesen veränderten Blick werden Beziehungen möglich, wo wir sie früher nicht vermutet hätten. Und wir dürfen uns immer darauf verlassen: Im Anderen will uns Jesus selbst begegnen – und er blickt uns immer liebevoll an.

Jakob Ohm

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Monatsmotto August 2020

Jahresmotto: Vidimus! – We have seen! – Wir haben gesehen!

Schriftwort für August 2020: Mt 25, 36

„Denn ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“

Impuls:

„Niemand ist eine Insel“ – so lautet ein bekanntes Sprichwort. Ich glaube, darin steckt sehr viel Wahrheit. Wir alle kennen die Versuchung, uns in uns selbst zu verschließen. Und vielleicht hast Du auch schon die Erfahrung gemacht, dass das Leben dadurch nur noch schwerer und trauriger wird. Es tut dann gut, wenn jemand uns aus diesem selbstgemachten Gefängnis befreit: durch ein gutes Wort, eine kleine Aufmerksamkeit oder die ernstgemeinte Frage: „Wie geht es Dir eigentlich?“.
Lasst uns versuchen Brücken zu bauen zu den Menschen, die sich vor unseren Augen in sich selbst verschließen. Diese Isolation kann schließlich oft auch durch äußere Dinge bedingt sein: Armut, Alter, eine Behinderung… Jesus selbst lädt uns ein, diese Erfahrung von Freiheit zu machen. Wir wachsen dann über uns selbst hinaus und auch untereinander enger zusammen!

Jakob Ohm